Das richtige Alter für das erste HandyWenn es nach den Herstellern geht, gibt es schon Handys für Kindergartenkinder. Die Frage ist, ob das wirklich notwendig ist, denn Kinder in diesem Alter sind kaum alleine unterwegs. Doch das ist der entscheidende Punkt, denn sobald Kinder in die Grundschule kommen, wächst auch der Wunsch nach mehr Freiraum - mal länger als bis sechs Uhr draußen spielen, sich spontan verabreden oder am Wochenende bei der besten Freundin übernachten.Hier gibt ein Handy Eltern und Kindern Sicherheit: Sohn oder Tochter sind jederzeit erreichbar und auch umgekehrt können Kinder mit ihrem Handy jederzeit und überall Hilfe holen und sich immr gut aufgehoben fühlen. |
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Handy in der SchuleWas ist zu beachten, wenn Sie Ihrem Kind ein Handy mit in die Schule geben? Welche Verhaltensregeln sind wichtig?In einigen Bundesländern wie Bayern wurde im Rahmen des Schulgesetzes ein sogenanntes Handyverbot erlassen. Dabei ist es jeweils explizit erlaubt, dass die Kinder ein Mobiltelefon in die Schule mitbringen, da die Schulbehörden wissen, dass ein Handy auf dem Schulweg Sicherheit bedeutet. Dort muss es im Unterricht und auch in den Pausen ausgeschaltet bleiben, damit der Lehrbetrieb nicht gestört wird. Das ist sinnvoll und genauso selbstverständlich, wie das Ausschalten des Telefons im Kino oder Restaurant. Ein noch wichtiger Aspekt des Thema Handy und Schule sind jedoch Gewaltbilder und -videos auf Kinderhandys. Immer wieder machen besorgniserregende Nachrichten von jugendgefährdeten Inhalten auf Handys von Kindern die Runde: 12-jährige filmen sich gegenseitig wie sie einen Mitschüler verprügeln ("happy slapping"), 10-jährige tauschen Gewaltbilder und sexuelle Inhalte per Bluetooth aus. Um dem Austausch solcher Inhalte auf Schulhöfen Herr zu werden, helfen leider keine Verbote. Stattdessen ist es notwendig Kinder schon in jungen Jahren über den richtigen Gebrauch von Medien wie etwa dem Handy aufzuklären. Hat das eigene Kind ein Mobiltelefon, dass über Bluetooth - eine Technik zur kabellosen Übertragung von Inhalten von Handy zu Handy - verfügt und nicht speziell geschützt ist, sollte man regelmäßig die Dateien auf dem Handy des Nachwuchses überprüfen. |
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Handy und GesundheitDie gesundheitliche Gefährdung durch die Strahlung, die vom Handy ausgeht, ist wissenschaftlich nicht erwiesen. Alle bisherigen Studien deuten darauf hin, dass Mobiltelefone zu keinerlei gesundheitlichen Problemen führen können. Dennoch sind die Resultate von weiteren langfristigen Studien abzuwarten, die heute noch laufen und deren endgültigen Ergebnisse noch nicht vorliegen, bis vollständige Entwarnung gegeben werden kann. Solange sollte man sich bewusst mit dem Thema auseinandersetzen, gerade wenn es um die Kinder geht.Der vom Gesetzgeber maximal zulässige Wert bezüglich elektromagnetischer Strahlung für Mobiltelefone liegt bei 2,0 W/kg (Watt pro Kilogramm). Um Kindern zusätzlichen Schutz zu bieten, empfiehlt sich ein Handymodell, dessen Strahlungswert unterhalb des vom Bundesamt für Strahlenschutz empfohlenen Wertes von 0,6 W/kg liegt und deshalb das Umweltgütesiegel „Blauer Engel“ tragen darf. |
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Was tun bei Diebstahl des Handys?
DasHandy ist weg? Geklaut oder verloren? Was nun? Zu allererst sollten Sie Ihren Handyanbieter anrufen und die SIM-Karte sofort sperren lassen! So verhindern Sie, dass jemand Ihr Geld vertelefoniert! Einen Diebstahl sollten sie zudem auf jeden Fall auch bei der Polizei melden. Schauen Sie auch, ob sie noch die IMEI-Nummer des Mobiltelefons finden können. Diese steht meistens auf dem Karton und der Rechnung des Handys. Mit der IMEI-Nummer kann das Telefon eindeutig identifiziert werden, denn diese Nummer ist nicht nur im Gerät aufgedruckt, sondern auch unlöschbar in der Software des Handys gespeichert. Überlegen Sie im Vorfeld, ob eine Handyversicherung Sinn macht. Gerade bei Kindern hat man so für einen überschaubaren monatlichen Betrag die Sicherheit, in vielen Fällen den Verlust ersetzt zu bekommen. |
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Spiele und Unterhaltung mit dem Handy
Kinder sind kleine Entdecker, wollen spielen und vieles ausprobieren, um sich die Welt zu erschließen. Moderner Technologie stehen sie unbefangener gegenüber als viele Erwachsene, denn Neues und Unbekanntes fasziniert sie. Da Handys heute multimediale Alleskönner sind, eignen sich sich zum Spielen und Lernen: Mit ihnen können Kinder Musik hören, SMS verschicken, Vokabeln üben, Hörbüchern lauschen, Spiele spielen und vieles mehr. Da das Handy bei Kindern so beliebt ist, kann es zukünftig mit entsprechenden Inhalten zu einem erfolgreichen Informations- und Lernmedium werden. Der Umgang mit dem modernen Gerät vermittelt Mädchen und Jungen Zugang zur heutigen Informationsgesellschaft. Tipp: Achten Sie auf ein qualitativ hochwertiges Angebot mobiler Inhalte wie Spiele, Lernspiele oder MP3-Dateien. Das Inhaltsangebot sollte zudem günstige und transparente Preise haben. |
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Ortung
Auf dem Schulweg getrödelt? Beim Spielen die Zeit vergessen? Das kann jedem Kind mal passieren. Wenn Sie sich Sorgen um Ihr Kind machen, dann können Sie es entweder anrufen oder Ihr Kind orten lassen. Um herauszufinden, wo sich Ihr Kind gerade befindet, gibt es heute zwei Technologien: zum einen GPS, wie Sie es von Auto-Navigationsgeräten kennen, und zum anderen die auf dem Mobilfunknetz basierende Netzortung. Die Ortungsmöglichkeiten unterscheiden sich hinsichtlich Genauigkeit und Verfügbarkeit. GPS bestimmt auf 15 Meter genau die Position, während die Netzortung in Städten eine etwas geringere Genauigkeit von ca. 50 bis 150 Meter hat. Dagegen punktet die Netzortung bei der Verfügbarkeit, denn diese ist überall dort gegeben, wo Mobilfunkempfang besteht. GPS hingegen funktioniert in Gebäuden oder wenn das Handy in der Tasche ist, nur eingeschränkt, da es eine direkte Sichtverbindung zum Satelliten benötigt. Tipp: Achten Sie darauf, dass keine Grundgebühren für die Bereitstellung der Ortung anfallen, sondern nur eine Nutzungsgebühr pro tatsächlich durchgeführte Ortung. Damit haben Sie die Sicherheit, jederzeit auf die Ortung zugreifen zu können, ohne jeden Monat, den Sie darauf verzichten können, trotzdem zahlen zu müssen. |
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Kostenfallen im Mobilfunk
Gerade bei den Kosten ist es wichtig, dass Sie als Eltern den Überblick behalten. Schützen Sie Ihr Kind vor Kostenfallen wie teuren Klingelton-Abos, Hotlines oder kostspieligen mobilen Internetverbindungen. Die Anbieter solcher Dienste richten Ihre Werbung gezielt auf Kinder und Jugendliche. Sie nehmen billigend in Kauf, aufgrund ihres Alters noch nicht geschäftsfähige Kinder in die Kostenfallen zu locken. Dazu muss das Kind lediglich eine SMS an eine vorgegebene Nummer schicken. Ab diesem Zeitpunkt wird monatlich oder wöchentlich durch den Diensteanbieter ein fixer Betrag erhoben.Der einzig sichere Schutz vor solchen Kostenfallen sit eine vollständige Sperre dieser Dienste von Seiten Ihres Mobilfunkanbieters. Sollte Ihr Kind dennoch in eine der Kostenfallen gerutscht sein, nehmen Sie mit Ihrem Mobilfunkanbieter Kontakt auf. All diese Abos können mit sofortiger Wirkung gekündigt werden. Sie müssen gemeinsam mit Ihrem Mobilfunkanbieter nur herausfinden, wer der spezielle Diensteanbieter ist, über den das Abo läuft. |
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Sicherheit vor gefährlichen Inhalten
Eine unkontrollierte Übertragung von Inhalten wie Gewaltbildern oder -videos kann man bei Handys mit Bluetooth-Funktion (damit ist die Übertragung von Bildern und Videos von Handy zu Handy möglich) und Zugang zum mobilen Internet nicht verhindern. In diesem Fall hilft ein regelmäßiges Kontrollieren der Daten auf dem Mobiltelefon.100% Schutz bieten nur Mobiltelefone ohne die Bluetooth Funktion und ohne Zugang zum mobilen Internet. Auch die Übertragung von Inhalten sollte passwortgeschützt sein, damit Eltern sicher sind, dass nur altersgerechte Bilder, Videos und Spiele auf das Handy kommen. Ihr Mobilfunkanbieter und der Fachhandel kann Sie beraten, welche Handys sicher sind. |
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Kindgerechte Bedienung und modernes Design
Kinder wollen ein cooles Handy, das zu ihnen passt. Aber ein Mobiltelefon für Kids muss auch eine Menge aushalten können und robust sein. Wenn Kinder mit Freunden toben, kann das Handy schon mal auf den Boden landen. Deshalb sind viele bewegliche Teile, wie etwa ein Klapp-Display hier zu vermeiden. Außerdem helfen manchmal Kleinigkeiten, wie ein verschraubter Akku-Deckel, um die Lebensdauer des Geräts zu erhöhen. Kinder mögen es unkompliziert, deswegen sollte das Handy einfach und intuitiv zu bedienen sein und keine unnötigen Funktionen haben. Fest eingespeicherte Rufnummern, die per einfachem Knopfdruck auf Schnellwahltasten oder aus dem Telefonbuch gewählt werden, erleichtern Kindern den schnellen Draht zu Eltern und Freunden. Tipp: Lassen Sie beim Kauf eines Handys Ihr Kind mitentscheiden. Denn nur ein Handy, das Ihrem Kind gefällt, wird auch genutzt! |
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Jugendschutz bei Handys
Um die Verbreitung gefährlicher Inhalte unter Jugendlichen und Kindern zu stoppen, haben die führenden Mobilfunkunternehmen in Deutschland im Oktober 2007 mit den Jugendministerien der Länder eine freiwillige Selbstverpflichtung zu mehr Jugendschutz im Mobilfunkbereich unterzeichnet. Die Selbstverpflichtung beinhaltet in erster Linie präventive Schritte und wurde durch die Freiwillige Selbstkontrolle Multimedia (FSM) gemeinsam mit den Mobilfunk-Netzbetreiber entwickelt. Zum vereinbarten Maßnahmen-Paket gehört als Schwerpunkt die Einrichtung einer gemeinsamen und kostenlosen Informationshotline aller Unternehmen mit wichtigen Jugendschutz-Ratschlägen und Informationen für Eltern zum Thema Handy, deren Nummer auf den SIM-Karten der Handys voreingestellt ist. Darüber hinaus erklären die Mobilfunkunternehmen ausdrücklich ihre Absicht, ihr Beratungsangebot zum Jugendschutz bei Handyverträgen, die die Eltern für ihre Kinder abschließen, weiter auszubauen. Im technischen Bereich bieten die Unternehmen die Möglichkeit an, dass Eltern oder Erziehungsberechtigte den Zugang zum Internet am Handy ihres Kindes oder ihrer Kinder generell sperren können. Zudem wollen die Unternehmen Eltern gezielt beraten und unterstützen, wie der Zugang zu riskanten Diensten nutzerseitig eingeschränkt oder ganz unterbunden werden kann. Die jetzige Selbstverpflichtung ergänzt einen Verhaltenskodex der Unternehmen aus dem Jahre 2005. |
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